Münster-Hiltrup – Der von der Ahmadiyya-Gemeinde organisierte Spendenlauf war ein Teil der „Münsteraner Wochen gegen Rassismus“.

Von Simon Kerkhoff

Gleich mehrere gemeinnützige Ziele verfolgte die Hiltruper Ahmadiyya-Gemeinde am Sonntagnachmittag beim Spendenlauf der Bait-ul-Momin Moschee. „Wir wollen uns aktiv in die Gesellschaft einbringen und den Dialog vertiefen“, sagte Rafique Khawaja. Khawaja ist der Leiter für soziale Dienste in der Majilis Ansarullah, einer Unterorganisation der Ahmadiyya Muslim Jamaat für über 40-jährige Männer. Muhammad Asjad aus dieser Unterorganisation organisierte den vier Kilometer langen Lauf mit Start und Ziel an der Moschee im Gewerbegebiet Hansestraße.

Die Ahmadiyya Muslim Jamaat richtet bundesweit jährlich rund 70 „Charity Walks“ aus und legt generell mit der Öffnung ihrer Moschee für Einheimische einen Fokus auf eine Integration in die Gesellschaft. Zum ersten Mal fand ein solcher Lauf in Münster statt und war zugleich Teil der „Münsteraner Wochen gegen Rassismus“, weshalb Oberbürgermeister Markus Lewe die Schirmherrschaft für den Lauf übernahm.

Durch anderweitige Verpflichtungen verhindert, ließ sich Lewe von Thomas Kollmann vertreten, dem Vorsitzenden des Sozialausschusses im Rat der Stadt Münster. „Hier wird sportliche Aktivität mit einem guten Zweck verknüpft. Das ist eine tolle Idee und ich freue mich, dass rund 100 Menschen mitgemacht haben“, sagte Kollmann. Markus Lewe ließ von Kollmann ein Grußwort an die Teilnehmer des Laufes ausrichten: „Jeder der sich wie Sie für das soziale Miteinander engagiert, leistet einen sehr wichtigen Beitrag zu unserer Gesellschaft und trägt zur kulturellen Vielfalt in Münster bei.“

80 Prozent der Einnahmen spenden die Organisatoren an den Kinderschutzbund, die restlichen 20 Prozent kommen der internationalen Hilfsorganisation Humanity First zugute.

Nach dem Lauf lud Rafique Khawaja alle Läufer zu einem pakistanischen Essen ein, das die Mitglieder der Gemeinde zur Feier des Tages zubereitet hatten.

 

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